Werkstatt-Tage in Ulm: Kooperation Schule und ejw/cvjm Ulm

Werkstatt-Tage in Ulm: Kooperation Schule und ejw/cvjm Ulm

Projektbeschreibung

Werkstatt-Tage: Kooperation Schule und ejw/cvjm Ulm:

Entsprechend unserem Leitmotiv: "Wir wollen gemeinsam mit jungend Menschen Leben gestalten und Glauben erleben..." planen wir unsere schulbezogeneJugendarbeit auszuweiten und für schulklassen ab Klasse 7 sogenannte werkstatt-tage mit in sich geschlossenen Themen und geeigneten ReferentInnen aus unterschiedlichen Bereichen anzubieten. ziel ist es, Interessen Jugendlicher mit den Themendes Bildungsplanes religionspädagogisch und künstlerisch an außerschulischen Lernorten wie in diesem Jahr die Pauluskirche in Ulm zu verbinden.

Geplant sind 7 Werkstatt-Tage im Zeitraum zwischen dem 1.Oktober und dem 19.Oktober 2014 zu folgenden Themen:

Wer trägt? Wer bin ich und was hält mich?

Umgang mit Nahrungsmitteln, mit Essen und Gewohnheiten

Was trägt? Was bedeuten Beziehungen...?

Medienwerkstatt mit Profis

Weitere Themen werden mit Schulen und den betreffendenLehrkräften entwickelt.

Unser Angebot für Religionsklassen :
Werkstatttage in der Pauluskirche Ulm
Einen Tag als Religionsklasse in dem großen umgestalteten Kirchenraum verbringen, gemeinsam mit uns und einem Künstler oder einer Künstlerin ein religiöses Thema kreativ bearbeiten und so Neues entdecken.
Die konzeptionelle Entwicklung des Projekts Werkstatttage beruht auf der Erfahrung, dass Jugendliche in der großen Mehrheit Kirche und Gottesdienst als etwas ihrer Lebenswelt und ihren Interessen sehr Fremdes erleben. Auf Nachfrage beziehen sie sich auf Bilder und Vorstellungen von Kirche, die vermutlich mit begrenzten eigenen Erfahrungen zu tun haben, und trotzdem äußerst stark ihre Haltung zur Kirche prägen. Kirchen finden sie altmodisch und für Alte, ein heiliger Raum mit bestimmten Ausstattungsmerkmalen, in dem man still sein muss und mit dem eigenen Fragen und Bedürfnissen nicht vorkommt, langweilig eben.
Das Modell der Werkstatttage versteht sich als Konzept religiöser Bildung, das solche traditionellen, vorgefertigten Kirchenbilder in Frage stellen möchte und durch eigenes Erleben, Teilnahme und Gestalten an einem Werkstatttag einen neuen Zugang zum Nachdenken über Kirche und Glauben ermöglichen und in Gang bringen möchte.

Die Konzeption eines Werkstatttages beruht auf drei Grundelementen, die sich gegenseitig durchdringen.
• Erfahren, Erleben und Aneignen des Kirchenraums:
Wir verbringen den ganzen Tag in der Jugendkirche. Die Jugendlichen erleben einen architektonisch besonders gestalteten Kirchenraum, der ihre tradierten Vorstellungen von Kirchenräumen in Frage stellt. Sie können die Erfahrung machen, dass sie diesen Raum intensiv mitgestalten und dieser gleichzeitig Kirche bleibt. Sie erleben: Hier kommen wir vor. Mit unseren Themen und mit unseren Ideen. Sie können spüren: die Kirche als Haus Gottes mitgestalten.
• Kreatives Arbeiten und Inspiration durch Künstler/innen:
Bei jedem Werkstatttag können die Jugendliche einen Künstler, eine Künstlerin persönlich kennenlernen, Einblicke in deren Arbeit bekommen und sich von ihnen inspirieren lassen. Sie können zu einem Thema selbst mit den vorbereiteten Materialien und Methoden arbeiten und experimentieren. Es entsteht ein kreativ schöpferischer Prozess, bei dem der Kirchenraum zum Atelier wird, das Haus Gottes zum Haus, an dem alle mitbauen können. Jeder ist willkommen, in seiner Einzigartigkeit und mit dem eigenen kreativen Potential das Haus Gottes mitzugestalten.
• Lebensthemen - Erleben von selbstverständlicher religiöser Praxis
Die Themen, die an einem Werkstatttag von einem interdisziplinären Zweierteam (Künstler/in und Jugendreferentin, Pfarrerin, Pädagoge) gestaltet werden, beziehen sich auf anthropologische Grunderfahrungen, von uns „ Lebensthemen“ genannt. Der Tag bietet die Möglichkeit, eigene Fragestellungen zu einem solchen Thema zu entwickeln. Es werden Bezüge zu biblischen Geschichten, die eingeführt und erarbeitet werden, hergestellt. Bibeltextarbeit und künstlerische Arbeit wechseln einander ab. Lebensthemen und biblische Erzählung durchdringen sich. Ebenso wichtig ist uns die selbstverständliche Gliederung und Prägung des Tages durch gottesdienstliche Elemente wie meditative Einheiten-z.B. eine Gemeinschaftsfeier mit Brotbrechen, Erzählung oder Lesung biblischer Texte. Gottesdienstliche Elemente können so entspannt und im Zusammenhang mit der eigenen Lebenswelt erlebt und gefeiert werden.
 

Projektträger
CVJM Ulm
Münsterplatz 21
89073 Ulm
Deutschland
Themenfeld
Region, Partner
Infos
Zuletzt geändert: 
22.03.2016 - 16:11
Inhaltstyp: 
projekt
Beitrag Id: 
252631
Medien
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