Logline
Drei Jugendliche mit unterschiedlichen Träumen vereinen ihre Talente, um mit der Webserie „Videos for Future“ laut zu werden. Doch während die Klicks steigen, gerät ihr echtes Leben ins Wanken: Zwischen der ersten großen Liebe, zerbrechenden Familien und der Suche nach der eigenen Stimme müssen sie lernen, dass man manche Kämpfe nur gemeinsam gewinnt.
Projektbeschreibung
„Videos for Future“ ist ein gemeinnütziges Film- und Umweltprojekt, das Kindern und Jugendlichen im Alter von 14 bis 20 Jahren eine kreative Plattform bietet, um eigene Filme und Videos zu zentralen Umweltthemen und Fragen unserer Zukunft zu gestalten.
Wie heißt das Projekt?
Videos for Future
Was genau ist das Projekt bzw. was wurde geplant und was tatsächlich gemacht?
Geplant war ein Medien-Umweltprojekt zur Erstellung von Kurzfilmen zu Umweltthemen mit Jugendbeteiligung. Tatsächlich wurde in zwei Jahren eine komplette fiktionale Webserie mit 6 Folgen (92 Minuten Gesamtlaufzeit) produziert. Die Teilnehmenden haben alle Phasen der Filmproduktion durchlaufen – von der Recherche und Stoffentwicklung über den Dreh an Originalschauplätzen bis hin zur Postproduktion.
Wer hatte die Idee zum Projekt und wie kam es überhaupt zu dieser Idee?
Die Idee entstand aus der Zusammenarbeit von Filmprofis und engagierten Jugendlichen. Der Impuls war, Umweltthemen nicht nur theoretisch zu behandeln, sondern in eine moderne, filmische Bildsprache zu übersetzen, um dem Gefühl der Machtlosigkeit aktiv entgegenzuwirken.
Gibt oder gab es in der Umgebung schon ähnliche Projekte oder ist das Projekt etwas ganz Neues?
Eine Serie zu Umwelt- und Zukunftsfragen ist uns nicht bekannt. Das Projekt ist in dieser Form neu. Die Verknüpfung von fiktionaler Serienproduktion (mit Fokus auf Charakterentwicklung und Storytelling) und dem Thema Nachhaltigkeit in einer langfristigen Kerngruppe ist ein Alleinstellungsmerkmal in der Region Karlsruhe.
Wie viele Kinder und Jugendliche haben das Projekt geleitet oder wurde es von Erwachsenen geleitet?
Das Projekt wurde von Filmprofis und Pädagogen begleitet, die gestalterische Leitung lag jedoch bei den Jugendlichen. Sie haben die Drehbücher entwickelt, Regie geführt und die Arbeit vor und hinter der Kamera unter Begleitung selbst übernommen.
Wie viele Kinder und Jugendliche waren am Projekt beteiligt und wie alt waren sie?
Insgesamt nahmen mehr als 30 Jugendliche teil. Die feste Kerngruppe bestand aus ca. 14 Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 20 Jahren.
Wie wurde das Projekt beworben bzw. in der Öffentlichkeit gezeigt?
Das Projekt ist öffentlich sehr sichtbar. Die Premiere der ersten drei Folgen fand am 25.01.2025 im Kino in Karlsruhe statt. Danach wurden sie in Heidelberg sowie in mehreren Kultur- und Jugendzentren in Karlsruhe gezeigt. Die gesamte Serie feierte am 01.03.2026 in der Kinemathek Karlsruhe Premiere. Aktuell sind deutschlandweite Vorführungen (Schulen, Jugendzentren, Vereine) und Einreichungen bei Filmfestivals geplant. Anschließend wird die Serie wöchentlich mit mehrsprachigen Untertiteln online veröffentlicht.
Wie lange lief das Projekt (von wann bis wann) und ist es jetzt abgeschlossen?
Das Projekt startete im Herbst 2024. Die Produktion der 6-teiligen Serie wurde mit der Premiere im März 2026 erfolgreich abgeschlossen.
Was passiert als nächstes?
Das Projekt startet ins dritte Jahr. Für 2026 sind drei eigenständige Kurzfilme (8 bis 16 Minuten) zu den Themen "Klimaangst", "Generationen-Dialoge" und "Selbstwirksamkeit" geplant. Zudem studieren bereits mehrere ehemalige Teilnehmende Film und Medien, was den beruflichen und persönlichen Einfluss des Projekts belegt.
Wie wurde das Projekt beworben bzw. in der Öffentlichkeit gezeigt?
Das Projekt ist öffentlich sehr sichtbar. Die Premiere der ersten drei Folgen fand am 25.01.2025 im Kino in Karlsruhe statt. Danach wurden sie in Heidelberg sowie in mehreren Kultur- und Jugendzentren in Karlsruhe gezeigt. Die gesamte Serie feierte am 01.03.2026 in der Kinemathek Karlsruhe Premiere. Durch diese Präsentationen haben wir hunderte Menschen erreicht. Die Live-Gespräche mit dem Publikum waren dabei ein zentraler Bestandteil und haben dazu geführt, dass sich das Projekt im zweiten Jahr inhaltlich stark weiterentwickelt hat.