Jugendkirchenfestival Ulm

Jugendkirchenfestival Ulm

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Projektbeschreibung

Als eine Jugendkultureinrichtung in der Stadt Ulm organisieren wir erstmalig ein vierwöchiges Jugendfestival in der Pauluskirche, das vom 2.10.-31.10.2013 stattfindet. Durch unser Jugendkirchenfestival sollen Jugendliche und junge Menschen in unterschiedlichen Veranstaltungen wie Werkstatt-Tagen, Workshops, Konzerten, Gospelchören, Theater verschiedene, inspirierende Erfahrungen in einem sakralen Raum machen. Für dieses Festival wollen wir eine begehbare künstlerische Raumintervention , eine Netzinstallation von Frau Sibylle Burrer aus Pforzheim installieren lassen und beantragen hierfür eine finanzielle Förderung! Frau Sibylle Burrer ist Architektin und Bildhauerin.
Die Raumintervention Diagonal durch den Gottesdienstraum der Pauluskirche, von der Süd- zur Nordseite, wird ein filigranes, flexibles, handgeknüpftes und begehbares Netz an den Stützen der Seitenschiffe und der Altarnische installiert.
Im durchlässigen, schwingenden Netzkörper erfahren die Besucher die Energie des Raumes, die uns trägt und zur Verfügung steht. Sie bewegen sich auf eine Höhe von 4 m nach oben.
Der Gang im Netzraum ist ein körperlicher Impuls die Gegensätze, die wir spüren, fühlen und erfahren, auszuloten und zu akzeptieren. Dabei kommt es zu einer außergewöhnlichen Begegnung mit dem Kruzifix von Adolf Hölzel, das die Besucher auf Augenhöhe betrachten. Wenn sich die Besucher auf das Wagnis einlassen, die Bewegung des Netzes, ihre eigene und die der anderen wahr- und anzunehmen, entsteht Veränderung und Entwicklung statt Stillstand. Das Netzwerk wirkt im Hier und Jetzt nachhaltig und komplex auf die Person. Ein existenzieller Beitrag zu den allgegenwärtigen Netzwerken.
Bezüglich dieser Netzinstallation:
Ich setze meinen Fuß in die Luft und sie trägt ( nach Hilde Domin ). Dies erfahren die Besucher in der Pauluskirche, wenn sie in das 200 qm große Netz steigen.
Sie bewegen sich in einem flexiblen, durchlässigen, tragfähigen, vertrauenswürdigen, handgeknüpften Netzwerk aus Bergsteigerseilen (Reebschnüren). Von einer Seite des Kirchenraumes steigen sie nach oben und können vor dem Kruzifix von A. Hölzel verweilen. Danach bewegen sie sich auf der anderen Seite wieder nach unten.
Hier erleben die Jugendlichen im Hier und Jetzt sich selbst, die Anderen und den Kirchenraum in beeindruckender Weise. Ein Gegensatz zu den digitalen, sozialen Netzwerken, in denen sie sich sonst häufig bewegen.
Im haptischen, schwingenden Netz sind sie aufgefordert eigenständig, verantwortungsbewusst und achtsam unterwegs zu sein.
Zielgruppen sind Jugendliche, junge Menschen, Menschen aus unterschiedlichen Jugendkulturen, Schulklassen aus den umliegenden Schulen, benachteilgte Jugendliche aus Förderschulen,...
Kooperationspartner sind Künstler und Künstlerinnen, die in Werkstatt-Tagen zu Lebensthemen mit Jugendlichen arbeiten, diverse Kultureinrichtungen der Stadt, Schulen, ... Die Netzinstallation ist Thema und Material zugleich um mit dieser Kunstinstallation neue Lebens-Erfahrungen zu machen.
 

Die Grundidee:
Der Kirchenraum – die Kirche - bietet Raum für religiöse Suchbewegungen. In der Begegnung mit anderen kann man neue Einsichten und überhaupt Einsichten gewinnen. Wir stellen uns kreative Prozesse vor und durch Impulse aus den Künsten, Jugendkulturen, Musikszenen, Filmen,.Bildern. können diese kreativen Impulse gestaltet werden. Sie bieten Möglichkeiten, sich auszudrücken, selbst zu gestalten, zu feiern.
Junge Menschen erleben Gottes Gastfreundschaft – in offener und unverkrampfter Form können sie christlich-religiöse Praxis kennen lernen und feiern.
Wir wollen unterschiedliche Milieus im Auge behalten und gewinnen.
Wir denken an das grobe Alter von 14- ca. 25 Jahren.
Jugendkulturen und Jugendkirchen sind Fremdkörper. Das wollen wir ändern. Wir wollen dass Jugendliche und junge Menschen wieder Erwartungen an unsere Kirche haben.
Jugendkirchenfestival =
1. Kreativität - Experimente - Kunst
2. Jugendkultur – Fest – Spiritualität
3. Themen – Meinungen – Diskussionen – Forum für Jugendthemen
4. Gemeinschaft – Lebenswelt junger Menschen – Erlebnisraum

Wir wollen dieses Konzept zusammen mit unserer Projektgruppe mit der Kirchengemeinde der Pauluskirche für den gesamten Kirchenbezirk entwickeln. Es soll kein einmaliges Jugendkirchenfestival sein, sondern es soll sich entwickeln dürfen in den kommenden Jahren.
Auch wollen wir unterschiedliche Kooperationspartner gewinnen:
dies sind unterschiedliche Schulen in der Umgebung der Pauluskirche, auch mit denen die Paulusgemeinde bereits Kooperationen hat, im gesamten Stadtgebiet und auf dem Gebiet des Kirchenbezirks:

Oberlinhaus
Unterschiedliche Schulen
Jugendszenen

z.B. Ulrich von Einsingen
Martin Schaffner
Alois Barmann Schule
Friedrichsauschule
Gymnasien

Weitere Kooperationspartner können sein:

Theater Ulm
Junges Forum
ADK
Kunstlehrer
RU-Lehrer
Skaterhalle
Dance Art
Graffiti-Szene
Parcour-Szene Ulm
JDAV
Schultheatertage
VH
Jugendmusikschule
Waldorfschule (Projektarbeit)
Jugendkunstschule (Kontiki)
Wir wollen:
Der Kirchenraum steht jungen Menschen und ihren kulturellen Lebensorientierungen zur Verfügung.
Wir als Kirche wollen spirituelle Räume für junge Menschen eröffnen.
Jugendkirche: eine Kirche wird Jugendlichen zur Verfügung gestellt – wir wollen eine jugendsensible Kirche sein.
In der Jugendkirche soll mit Lust, Leichtigkeit, Interesse experimentiert werden dürfen.
Der Kirchenraum soll Werkraum werden können.
Jugendkirche als Kontakthof: Kontakt mit Raum, Themen, Menschen.
Jugendkirche als Bildungsort und Feierort mit einem weiten Horizont für junge Menschen.
Kirchenräume können leicht zu Experimentierorte für Jugendliche werden. Gerade auch die Pauluskirche hat das Potenzial eine ansteckende spirituelle Atmosphäre und eine Offenheit für Fragen und Antworten junger Menschen auszustrahlen.

Der Raum:
Gemeinsam mit der Künstlerin Sibylle Burrer aus Pforzheim soll in der Pauluskirche eine begehbare Raumintervention, eine Netzinstallation geschaffen werden Die Architektin und Bildhauerin Burrer beschreibt das Projekt wie folgt:
„Diagonal durch den Gottesdienstraum der Pauluskirche, von der Süd- zur Nordseite, wird ein filigranes, flexibles, handgeknüpftes und begehbares Netz an den Stützen der Seitenschiffe und der Altarnische installiert.
Im durchlässigen, schwingenden Netzkörper erfahren die Besucher die Energie des Raumes, die uns trägt und zur Verfügung steht. Sie bewegen sich 4 m nach oben.
Der Gang im Netzraum ist ein körperlicher Impuls die Gegensätze, die wir spüren, fühlen und erfahren, auszuloten und zu akzeptieren. Dabei kommt es zu einer außergewöhnlichen Begegnung mit dem Kruzifix von Adolf Hölzel, das die Besucher auf Augenhöhe betrachten.
Wenn sich die Besucher auf das Wagnis einlassen, die Bewegung des Netzes, ihre eigene und die der anderen wahr- und anzunehmen, entsteht Veränderung und Entwicklung statt Stillstand. Das Netzwerk wirkt im Hier und Jetzt nachhaltig und komplex auf die Person. Ein existenzieller Beitrag zu den allgegenwärtigen Netzwerken.“
Was ist Jugendkirche:
Kirchenraum in Jugendhand
Jugendkirche ist ein begehbares Netz in 4 Meter Höhe, ein Frühstück um den Altar, Bands unter Kirchenfenstern, spaßige und spannende Aktionen.
Spielfeld für deine Ideen und Interessen
T-Räume entdecken, verändern gestalten.
Komm, egal was du glaubst (oder nicht)
Mit anderen zusammen einen Kirchenraum als Treffpunkt selbst gestalten.
 

Projektträger
Evang. Jugendwerk / CVJM Ulm
Münsterplatz 21
89073 Ulm
Deutschland
Themenfeld
Region, Partner
Infos
Zuletzt geändert: 
22.03.2016 - 16:11
Inhaltstyp: 
projekt
Beitrag Id: 
252432
Medien
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Kubus - Installation in der Pauluskirche in Ulm mit unterschiedlichen Schulklassen
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