„Fracht 500“ ist ein hybrides dokumentarisches Kurzfilmprojekt über zwei russische Männer, die sich aus Gewissensgründen geweigert haben, am Krieg gegen die Ukraine teilzunehmen. Der Film begleitet sie in ihrem Alltag in Deutschland, geprägt von Flucht, Warten und der Suche nach einer neuen Identität. Das Projekt verbindet dokumentarisches Erzählen mit subjektiven, immersiven Perspektiven und ergänzendem Begleitmaterial und schafft so einen erfahrungsnahen Zugang zu Fragen von Krieg, Gewissensfreiheit, Demokratie und Menschenrechten. Nach Fertigstellung sind öffentliche Screenings in Ludwigsburg und Umgebung mit anschließender Diskussion geplant.
* Fracht 500 steht für eine offizielle Bezeichnung in der russischen Armee für einen Soldaten, der sich weigert zu kämpfen, desertiert ist oder wegen Ungehorsams festgenommen wurde.
Besonders an dem Projekt ist die Verbindung eines dokumentarischen Kurzfilms mit einem hybriden Format, das subjektive und immersive Perspektiven mit begleitendem Material zusammenführt. Dadurch entsteht ein Zugang, der die Zuschauer:innen nicht nur beobachtend, sondern erfahrungsnah an die Lebensrealität der Protagonisten heranführt. Inhaltlich eröffnet der Film jungen Menschen einen aktuellen Zugang zu Fragen von Demokratie, Menschenrechten, Gewissensfreiheit und gesellschaftlicher Verantwortung