Festival for Future

Festival for Future

Snapshot Medien
Projektbeschreibung

Das Festival for Future der Fridays for Future Ortsgruppe Wiesloch fand am Samstagnachmittag dem 20.05.2025 zum 4. Mal
statt. Ziel des Festivals war es einen Rahmen für Austausch und Vernetzung von Organisationen und Initiativen rund um
Klimaschutz, Menschenrechte und Demokratie Förderung zu schaffen. Über den Nachmittag verteilt kamen etwa 400
Besucher*innen und haben sich mit anderen Interessierten ausgetauscht, die Atmosphäre genossen und Neues gelernt. Rund 20
Organisationen haben am Samstag ihre interaktiven Stände aufgebaut. Die IGBAU hat zusammen mit einigen Besucher*innen
eine Brücke gebaut, der VCD hat mit ihrem Fahrrad selber Strom umgewandelt und beim Jugendforum der Partnerschaft für
Demokratie konnte man seine eigenen Taschen bemalen. Neben den Ständen gab es vegane Steaks von Ariwa, frisches Obst aus
dem Biomarkt, Bier, Softdrinks und Wasser auf Spendenbasis. Die Band „schlecht.“ und das Duo „Yoshi Nardo und Aziza“
haben für eine gemütliche Festival Atmossphäre gesorgt.
Aber woher kommt die Idee?
Die Idee kam damals (2021) von Henrik Wieditz (damals 16), der bis dahin vor allem Kundgebungen, Demonstrationen und
Podiumsdiskussionen mit der FridaysForFuture Ortsgruppe Wiesloch organisierte. Nach zwei Jahren intensivem Protest wollte
er ein neues Format schaffen, dass neue Zielgruppen erreichte. Klimagerechtigkeit ist ein Thema, welches in letzter Konsequenz
alle etwas angeht.
Schritt 1:
Wie konnten aber junge wie alte, konservative wie progressive, prekär lebende wie finanziell abgesicherte Menschen erreicht
werden? Die Antwort liegt auf der Hand: Kultur verbindet die Gesellschaft und schafft eine Grundlage für Begegnung –
wohlwollend und auf Augenhöhe. Damit war der erste Schritt der Idee getan: Zwischen den Redebeiträgen zu den
unterschiedlichsten Themen der Klimagerechtigkeit sollte es ausgiebig Musik und Poetry Slam geben.
Schritt 2:
Es kamen also viele (unterschiedliche) Menschen zusammenkommen, hörten Input über Klimagerechtigkeit und ein Rahmen
wird durch das Kulturprogramm gesetzt. Der logische nächste Schritt: Das FestivalForFuture benötigte eine gute Atmosphäre,
sodass diese Menschen in Austausch kamen. Die Jugendlichen gaben also gespendetes Essen und Getränke auf Spendenbasis an
die Besuchenden heraus und deckten so nebenbei einen Teil der Kosten für die Technik.
Schritt 3:
Auf einem Input zu Klimagerechtigkeit und einem folgenden Austausch in einer entspannten Atmosphäre folgt: der
Handlungsimpuls! So viele Menschen waren jetzt für das Thema sensibilisiert und wollten etwas tun. Hier kam das Netzwerk
aus zwei Jahren Protesterfahrung zugute: Das FestivalForFuture wird vervollständigt durch zahlreiche Organisationen,
Initiativen und Gruppen, welche sich an Infoständen vorstellen und ihre ganz eigene Herangehensweise präsentieren. So können
die oben beschriebenen Menschen direkt an Bestehendes anknüpfen bzw. haben einen Ansatzpunkt zum Mitmachen. Ganz
Nebenbei gewinnen die Organisationen, Initiativen und Gruppen Mitglieder und durch das Gespräch mit den Nachbarständen
links und rechts ein größeres Netzwerk.
Das FestivalForFuture ist also aus der Idee entstanden, etwas Wichtiges mit etwas Schönem zu verbinden. Die Menschen
abzuholen, wo sie sind und sie handlungsfähig zu machen. Dieses Empowerment schafft nicht nur mehr Engagement für
Klimagerechtigkeit, sondern zeichnet auch ein positives Zukunftsbild, welches die Gesellschaft gerade so dringend braucht:
Gemeinsam Großes tun können – Zusammen, konstruktiv und fröhlich!

Beworben haben wir die Veranstaltung über Instagram, Flyer,Plakate in Geschäften und der Innenstadt, Kreidemalen in der Innenstadt, aber vor allem durch Werbung im eigenen Umfeld (Sportverein, Schule, Freund*innen, Familie). Hierzu waren wir eine Gruppe von 7 Jugendlichen im Alter von 14-16 Jahren. Nach dem Festival haben wir zwei Online-Feedbackumfragen verschickt. Eine an die Organisationen, die andere an die Besucher*innen. Wir haben super viel positives Feedback bekommen. Es wurden neue Freundschaften geschlossen und die ein oder andere Organisation hat auch Zuwachs bekommen! Auch dieses Jahr wird es wieder ein Festival forFuture geben. Allerdings mit mehr Organisationen, anderen Bands und neuen Ideen! Wie schon erwähnt war 2025 unser viertes Festival for Future. Zwar hat Henrik Wieditz(Inzwischen 20) das Festival in die Welt gesetzt, jedoch haben Linnea Zimmermann(16) und Maike Wildhagen(16) die Organisation koordiniert. Linnea Zimmermann hat Verantwortung für Finanzen und die Zusammenarbeit mit der Stadt übernommen, Maike Wildhagen für die Verpflegung und die Auf- und Abbau Koordination, Helena Luboeinski(15) für die Kommunikation mit den anderen Organisationen und Laurena (19) und Fiete Graff (20) für die Musik. Außerdem bei der Organisation unterstützt haben uns Nova Paul (15), Anna Wulf(15) und Henri Herkle(16). Am Nachmittag haben ehemalige Fridays for Future Mitglieder (18-22) beim Auf- und Abbau und an der Essensausgabe unterstützt. Erwachsene haben ausschließlich beim Transport von Biergarnituren, Getränken und Pavillons, sowie als Vertreter*innen von Organisationen eine Rolle gespielt.

Projektträger
Fridays for Future
Maike Wildhagen
69168 Wiesloch
Deutschland
Themenfeld
Themenfeld: 
Region, Partner
Infos
Zuletzt geändert: 
24.09.2026 - 11:04
Inhaltstyp: 
projekt
Beitrag Id: 
264109