Projektabschlussbericht: EVERYTHING IS CONNECTED – Künstlerische Positionen zum Wandel der Erde (2812/9b)
Projektzeitraum: 20. April 2026 – 28. Juni 2026
Vernissage: 26. April 2026, 11:00 Uhr
Dauer: 9 Wochen
Ort/Rahmen: Kunstverein Ellwangen Residenz, KV Ellwangen e.V. , im Kontext der Landesgartenschau
Ziele:
- Verständnis für ökologische Zusammenhänge stärken und Verantwortung für zukünftige Generationen fördern.
- Sensibilisierung für die fragile Vernetzung von Natur und Mensch.
- Künstlerisch-ästhetische Zugänge schaffen, die wissenschaftliche Inhalte sinnlich erfahrbar machen.
- Niedrigschwellige Angebote für unterschiedliche Zielgruppen (Kinder, Schulklassen, Studierende, Familien).
- Beitrag zum gesellschaftlichen Diskurs im Rahmen der Landesgartenschau.
Beteiligte Personen und Partner: Kuratorisches Organisationsteam: Nadja Masri und Silke Schwab-Krüger, KV (inkl. JUZE; Kinderkunstwerkstatt)
Künstlerische Positionen:
- MYRIAD – Where We Connect (immersive, multimediale Installation; VR / 360°-Film / Interaktion / Klang / Skulptur) —
- Abi Shek (Holzschnitte, raumbildende Installation mit Weizenähren)
- Maximilian Mann – Zwischen Hoffnung und Dystopie (fotografischer Essay)
- Evangelia Ntouni (ortsspezifische Rauminstallation, Tonplastiken)
Kennzahlen & Aktivitäten:
- Gesamtbesucher*innen: 500
- Beteiligte Gruppen / Zielgruppen:
- Kindergarten-Gruppen, Studierende der Hochschule Aalen, Schulklassen der weiterführenden Schulen, Kinderkunstwerkstatt (Kinder 8–14 Jahre),
- Familienangebote: „Kind und Kegel“ (Familienführung + Kohlezeichnungen),
- Sonderformat für Jugendliche: Lange Nacht im Schloss (Abendprogramm mit Beleuchtung und weiterem künstlerischen Programm)
- Regelmäßige Führungen (offen & gruppenbasiert)
- Kinderkunstwerkstatt (hands-on Druckgrafik von Naturmaterialien/Führung/Präsentation)
- Workshops mit Jugendzentrum (Kind und Kegel, Nacht im Schloss, Techniksupport)
- Talks / Gespräche: Besuch von Harald Ebner MdB und einer Delegation der Grünen
- Sichtbarkeit: Integration in das Veranstaltungsprogramm der Landesgartenschau, lokale Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Erreichung lokaler Zielgruppen)
Wirkung:
- Besucher*innen zeigten verstärktes Verständnis für ökologische Vernetzung; viele Rückmeldungen wiesen auf erhöhte Empathie gegenüber Tieren und Ökosystemen hin.
- Die Kombination aus immersiven Medien und analogen Formaten ermöglichte Zugänge für technisch interessierte wie analog orientierte Besucher*innen.
- Feedback aus dem Gästebuch (Auszug) Aus den Einträgen wurde deutlich, dass die Ausstellung emotional berührte und zum Mitmachen anregte.
- „Die Begegnung mit dem Waldrapp und das Mitfliegen war super!“
- „Toll fand ich die Spannung zwischen Holzschnitt, Keramik und VR“
- „Ich hätte nicht gedacht, dass der Klimawandel so ästhetisch vermittelt werden kann“
- „Die Ausstellung hat von Mitgefühl zum Mitmachen bewegt.“
Perspektiven / „Lessons Learned“
- Technik & Personal: Immersive Formate benötigen ausreichend Personal für Einweisung – wir brauchen noch mehr Nachwuchs;-), Hygiene (bei VR-Headsets) und Technik-Support
- Zeitmanagement für Gruppen: Parallel zur LGS waren viele Schulklassen und Workshopgruppen verplant – diejenigen die da waren, waren begeistert und zum wiederholt da (Qualität statt Quantität?)
- Kommunikationsstrategie: Frühzeitige, zielgruppenspezifische Ansprache von Schulen/Kitas erleichtert Koordination, evtl. digitale Ressourcen für Lehrkräfte und Bildungspartner
- Sehr gut gelungene Barrierefreiheit: Ein Mix aus analogen und digitalen Angeboten verbessert die Zugänglichkeit
- Partizipation noch mehr stärken: Langfristige Co-Creation-Projekte mit Jugendzentrum initiieren
- Weiterhin Nachhaltigkeit im Ausstellungsbau implementieren (Transportminimierung, ressourcenschonende Materialien, energiesparende Medientechnik).
Wir über uns: Veranstalter: Kunstverein Ellwangen e.V. (mit Kinderkunstwerkstatt) in Kooperation mit lokalen Bildungs- und Inklusionspartnern (JUZE, Hochschule Aalen) sowie der Landesgartenschau Ellwangen. www.kunstverein-ellwangen.de