Baumklettern und Naturerfahrung mit mobilen Seilelementen

Baumklettern und Naturerfahrung mit mobilen Seilelementen

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Projektbeschreibung

Projekt Baumklettern und Naturerfahrung mit mobilen Hoch- und Niederseilelementen

In diesem Zusammenhang verstehen wir unter Baumklettern den Aufbau von temporären, hohen (5-10 Meter Bodenhöhe) und niederen (bis ca. 60 cm Bodenhöhe) Seilstationen an und in Bäumen. Temporär bedeutet, dass die Stationen nur für die jeweilige Aktion aufgebaut werden. Das hat den Vorteil, dass aufwendige und teuere Konstruktionen, wie etwa bei stationären Hochseilgärten nicht nötig sind und die Bäume auch keiner Dauerbelastung ausgesetzt werden.

Entstehung der Idee für das Projekt:

Nachdem unser Verein ähnliche Stationen bereits seit Jahren in kleinerem Maß bei Freizeiten aufgebaut und erprobt hat, entstand die Idee diese Aktivitäten unter Einbeziehung unserer Vereinsjugendlichen zu intensivieren.

Die Kinder und Jugendlichen, die diese kleineren Seilstationen ausprobiert haben, waren begeistert und man konnte auch viele positive Effekte verzeichnen: So trauten sich viele Kinder die Seilstationen zu begehen, die am Anfang bezweifelten, ob sie es denn schaffen könnten. Auf der anderen Seite wurden Kinder die vielleicht etwas zur Selbstüberschätzung neigten, doch etwas nachdenklicher, nachdem sich die Sache doch nicht so einfach bewältigen ließ.

Durch diese Art des Erlebens wird das dringende Bedürfnis von Kindern nach Bewegung auf spielerische Weise gefördert.

Die bisher eher etwas provisorischen Seilstationen, bewegten sich allerdings im niederen bis mittleren Höhen und wurden mit den uns bisher zur Verfügung stehenden Mitteln gesichert.

Bisher wurde entsprechendes Material nur in kleinem Rahmen zusammengeliehen, was bei Klettermaterial aus Sicherheitsgründen problematisch sein kann.

Da wir uns für unsere Arbeit positive Impulse von einer Verstärkung dieser (Seilarbeit) erwarten,  nimmt ein Mitarbeiter des Vereins an einer intensiven Ausbildung (4x6 Tage über zwei Jahre) im Bereich "Mobile Ropes" teil , um eine Trainerlizenz zu erwerben und die fachlichen und sicherheitstechnischen Fähigkeiten zu erwerben und um denn Aufbau von hohen und niederen Seilstationen durchzuführen und entsprechende Aktionen mit Kindern und Jugendlichen  kompetent anzuleiten. Die zweite Ausbildungswoche wurde inzwischen abgeschlossen. Die Abschlussprüfung wird im Frühjahr 2008 sein. Der Sicherheitsaspekt spielt bei dieser Ausbildung eine maßgebliche Rolle. Die Ausbildung wird von "Mobil Ropes" -Trainern durchgeführt, die bereits seit Jahrzehnten in diesem Bereich arbeiten und im Moment die Sicherheitsstandards für den europäischen Hochseilverband fortschreiben.

Da wir in unserem Verein seit Jahren Nachwuchsausbildung betreiben und inzwischen 6 Leiter, 12 AssistenzleiterInnen für die Umweltbildungsarbeit ausgebildet haben (in diesem Jahr haben 8 Jugendliche unsere vereinsinterne Ausbildung begonnen), ist  klar, dass wir interessierte Jugendliche mit in das Projekt integrieren werden. Handwerkliches Arbeiten, Übernehmen von Verantwortung und natürlich der Spaß an der Sache ist beim Aufbau von mobilen Seilstationen vorprogrammiert.

Die Nachfrage nach Baumkletteraktionen ist nach wie vor hoch, so dass das Projekt sicher erfolgreich sein wird. Wir werden im Jahr ca. 20 intensive Aktionen mit ca. 400 Kindern und Jugendlichen durchführen.

Tatkraft und Enthusiasmus ist sowohl bei den Erwachsenen und vor allem bei unseren Jugendlichen im Verein vorhanden.

Projektträger
Araneus.eV.
Zeppelinstr. 23
75417 Mühlacker
Deutschland
Themenfeld
Region, Partner
Infos
Zuletzt geändert: 
22.03.2016 - 16:09
Inhaltstyp: 
projekt
Beitrag Id: 
251762