Wahlrechtsreform könnte viel mehr für Baden-Württemberg leisten

Wahlrechtsreform könnte viel mehr für Baden-Württemberg leisten

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Die Vollversammlung des Landesjugendring am 5. Mai zeigt sich enttäuscht, dass das Koalitionsvorhaben zur Wahlrechtsreform aufgegeben wurde. Die Zeichen stehen auf Stillstand: einen Kompromiss für die Wahlrechtsreform wird es wohl nicht geben – dabei gäbe es viele Aspekte rund um das Thema, die sinnvoll mit in die Diskussion einfließen könnten. Davon ist der Landesjugendring überzeugt.

Im Koalitionsvertrag sah es noch ganz gut aus: „Damit der Landtag die Baden-Württem­bergische Gesellschaft künftig in ihrer ganzen Breite besser abbildet,…“ beginnt der Satz zur Wahlrechtsreform. Das ist prinzipiell ein guter Schritt – auch wenn allein ein personalisiertes Verhältniswahlrecht aus Sicht des Landesjugendrings nicht die einzige Maßnahme sein kann. Wenn man den Patienten einmal auf dem Tisch hat, können weitere sinnvolle Änderungen angeschlossen werden: „Die Reform sollte dazu genutzt werden, das Landeswahlrecht insgesamt partizipativer und inklusiver zu gestalten“, fordert Kerstin Sommer, Vorsitzende des Landesjugendrings. Konsequenterweise müsse dann auch die Wähler­schaft die Vielfalt der baden-württembergischen Gesellschaft widerspiegeln. Das schließe ein, dass auch junge Menschen darüber entscheiden dürfen, wer sie im Landtag repräsentiert.

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Veröffentlicht ab: 
07.05.2018
Veröffentlicht bis: 
14.05.2019
Zuletzt geändert: 
14.05.2018 - 16:35
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