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Neonazis vernetzen sich im Internet verstärkt über szeneeigene Communities, um sich ungestört über rechtsextremes Gedankengut auszutauschen und rassistische Aktionen vorzubereiten. Zu dieser Feststellung kommt die länderübergreifende Stelle jugendschutz.net, die im Jahr 2009 mehr als 90 neonazistische Netzwerke dokumentierte. Damit hat sich deren Zahl innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Solche Entwicklungen lassen sich künftig auf hass-im-netz.info nachlesen.
Die neue Website hass-im-netz.info, das neue Informationsangebot von jugendschutz.net, gibt auch Tipps, was jede und jeder Einzelne, ob beruflich oder privat, gegen braune Online-Aktivitäten tun kann. Darüber hinaus ermutigt hass-im-netz.info Jugendliche, sich gegen Rechtsextremismus im Netz zu engagieren. Sie können sich beispielsweise in Sozialen Netzwerken wie Facebook oder wer-kennt-wen.de gegen rechtsextreme Hetze wenden oder das Auffinden von Nazi-Symbolen und Hass-Parolen auf der neuen Website melden. jugendschutz.net geht dann gegen unzulässige Angebote vor. Eltern und pädagogische Fachkräfte finden auf dem Infoportal praxisnahe Hilfestellungen.
Weitere Informationen unter www.hass-im-netz.info.